Ein neues Schuljahr hat begonnen und das genau so, wie das letzte aufgehört hat – heiß!
Schon vor den Sommerferien waren die letzten Tage und Wochen kaum noch auszuhalten. Wenn sich so ein Schulgebäude einmal aufgeheizt hat, dann bekommt man die Wärme kaum noch wieder raus. Hitze ist dabei längst nicht nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens. Gerade in Schulen kann sie schnell zu einem echten Lern- und Arbeitsproblem werden. Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen ab, Schülerinnen und Schüler werden unruhiger, und auch für Lehrkräfte ist es alles andere als angenehm, mehrere Stunden am Stück in einem aufgeheizten Klassenraum zu verbringen. Das gab der langen „Durststrecke“ seit den Osterferien auch noch den letzten Schülerinnen und Schülern den Rest – die Luft war sprichwörtlich raus.
Natürlich kann man auch bei hohen Temperaturen sinnvoll unterrichten. Man kann Unterrichtsphasen anpassen, mehr Pausen einplanen, Räume wechseln, digitale oder kreative Methoden einsetzen und die Erwartungen an einem solchen Tag etwas herunterfahren. Aber irgendwann stößt auch die beste Unterrichtsmethode an physikalische Grenzen. Der Gemeinderat meiner Heimatgemeinde hat vor Kurzem beschlossen, dass die örtliche Grundschule sowie alle Kindergärten zeitnah mit Klimaanlagen ausgerüstet werden. Das freut mich privat für meine Kinder sehr, würde dies aber auch allen „meinen“ anderen Kindern an unserer Schule wünschen. So schwer kann es nicht sein, es scheitert jedoch angeblich nur allzu oft am (nicht vorhandenen) Geld.
Bleibt zu hoffen, dass es bald vorbei ist mit „heiß“ in der Schule, denn die Phase, in der es dann „hitzig“ wird, die kommt spätestens dann, wenn die ersten Prüfungen anstehen und die Belastung aller Beteiligten auf die Probe gestellt wird. Ich wünsche jedenfalls allen Schülerinnen und Schülern, aber auch allen Kolleginnen und Kollegen, ein erfolgreiches und „cooles“ Schuljahr 2026/2027.
Das Titelbild wurde KI-generiert mit ChatGPT